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Gedicht
Verfasser des Schriftstücks: Bernard Bonvivant Hasten und eilen nach Möglichkeit nicht verweilen Sie hasten und eilen, sie gehen und laufen. Warum dies Tempo eigentlich ? Willst du hoch hinaus musst du schneller sein, besser und immer ohne Zeit ! Mein Gott! Wenn es so ist, dann will ich nicht! Was ist das für ein Leben ? Keine Zeit, keine Zeit, nur hasten und eilen, keine Möglichkeit mehr zu verweilen. Pass bloß auf dich auf ! An der nächsten Ecke, ja, da wartet er schon auf dich. Wer ? Der Sensemann mit seiner scharfen Schneide, er fällt den hastenden, eilenden, nicht verweilenden, einfach so, ein Schnitt, ein Fall und aus. Aus und vorbei, mit Hasten und Eilen ! Da mögen sie sich zu Hause der Tränen ergeben, keine Chance mehr auf Lechzen nach Leben. Und warum? Du Narr! Hast du an mehr geglaubt? So merke dir, der Sensemann, er rafft sie Alle dahin, die Haster, die Eiler, die Schwätzer, die Krakeeler, die Langeweiler und die Schläfer. Nur einen Unterschied gibt es schon, die einen holt er,geschwind und schnell, die anderen erst viel später. Du siehst, du kannst selber entscheiden, willst du früh sterben, dann mache so weiter! Schonst du dich aber, lässt dir deinen Atem, dann wirst du auch alt! Bernard Bonvivant 02.10.2007 |
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