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Prolog zum Fantasyroman
Verfasser des Schriftstücks: Prolog Der Elf lehnte sich an der dicken Eiche zurück. „Die Menschen sind heutzutage verrückter denn je. Die haben keine Angst vor Drachen, nicht einmal vor der Drachenkönigin selbst.“ „Ja, es stimmt. Die bekämpfen alle möglichen Rassen und das Verrückteste dabei, die machen auch keinen Halt unter sich“ – antwortete die andere Stimme. „Es kommt der Tag wo die sich untereinander ganz vernichtet haben und dabei alles um sich selbst. Die nehmen keinen Rücksicht auf die Natur oder was um sie rundum geschieht. Hauptsache, die stehen im Vordergrund und alles andere ist nicht so wichtig“ – meinte dazu der Erste. „Ich weiß nicht aber ich glaube wir müssen mal da eingreifen um nicht selber vom Erdboden beseitigt zu werden. Ich habe nach einer Legende gehört, es gibt eine mächtige schlafende Elfenkönigin und zu ihrer Zeit grenzte es schon fast an eine Göttin, die schon mal die Welt vor dem Zerstören gerettet hatte.“ „Meinst du jetzt diese Ashnaraya? Ja, von der gibt es doch gar keine Beweise, dass die überhaupt existieren könnte.“ „Ich würde so nicht sagen mein Freund Heramar“ – meinte der erste Elf. „Es wurden ein Paar Orte gefunden, wo die sich befand. Und da stehen auch diese riesigen Steinbrocken auf denen unentzifferbare Runen drauf geschrieben sind. Diese Brocken sind nämlich das erste Zeichen, dass die Ashnaraya existiert hatte.“ „Woher weißt du das, Teril? Denn niemand hatte weit und breit nichts dergleichen erzählt? Bist du schon wieder in Verbotenen Ruinen gewesen?“ „Wo ich war, da gibt es mich nicht mehr. Und außerdem was spielt es für eine Rolle? Wir wollen hier nämlich von den sich bekämpfenden Menschlein endlich befreit sein. Und in diesem Augenblick fällt mir nichts mehr ein was noch am besten geholfen hätte als diese mysteriöse Elfengöttin aufzuwecken. Ich habe es satt, dass wir nicht mal aus unserem Wald rausgehen können. Später kommt es noch schlimmer, die vertreiben uns in Überzahl aus unseren eigenen Hainen.“ „Vielleicht hast du ja Recht. Aber trotzdem muss nicht dazu der Hohe Waldrat informiert werden? Es kann ja sein, dass diese Göttin etwas Schlimmes angestellt hatte, dass die zur Bestrafung eingeschläfert worden ist.“ „Nein, Heramar wir müssen das selber machen. Oder wenn du es vorziehst hier zu sein anstatt mit mir zu gehen – kein Problem.“ „Aber Teril, mein Freund was sagst du da überhaupt. Du weißt doch, dass wir die besten Freunde sind. Und ich lasse dich nicht im Stich.“ „Und außerdem – meinte Teril – du hast ja oft gesehen wie der Hohe Waldrat Probleme verwaltet. Es vergehen Monate vielleicht noch Jahre bis unsere Hochwerten eine so eitle Angelegenheit aus der Welt schaffen würden. Bist du bereit die Abenteuer unseres Lebens anzutreten? Unser Wald ist alles was ich in meinen letzten zweihundert Jahren gesehen habe, außer natürlich diese Verbotene Ruinen.“ „Also wie ich sehe du meinst es wirklich ernst mit deiner Geschichte. Ja, ich bin dabei. Mich interessiert mal dazu noch die Sache, ob andere Elfen noch in außerhalb unseren Wäldern existieren oder gar schon ausgelöscht worden sind.“ „Na gut. Jetzt wo wir einverstanden sind gehen wir unseren Proviant einsammeln. Denn es wird ein langer Weg sein. Und ich hoffe wir finden die Lösung wie wir die Elfengöttin aus dem Schlaf befreien können“ – den letzten Satz sprach Teril so leise, dass keiner außer ihn selbst es hören konnte. |
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